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Nokia N86 Test | Einleitung

Veröffentlicht am: Friday, October 30th 2009                   Geschrieben von: Casper van der Kaaij - Fotografie von: Mark Peters

Nokia N86 Test

D er finnische Handyhersteller Nokia verwendet für seine Mobiltelefone in verschiedenen Kategorien unter-schiedliche Betriebssysteme. So gibt es die S40 Standardsoftware, die bei allen gängigen Modellen, wie dem Nokia 6300, verwendet wird. Dieses Betriebssystem ist simpel und selbsterklärend. Abgesehen von der S40 Software, laufen die Smartphones mit dem bekannten Symbian-System, auch bekannt als S60. Symbian wurde im Rahmen eines Joint Ventures von Nokia und einigen anderen Handyherstellern entwickelt. Anfang 2008 hat Nokia die Anteile der anderen Aktionäre übernommen, dadurch wurden sie zum Alleininhaber. Somit entsteht der Eindruck, dass Nokia noch mehr aus dem Symbian System herausholen möchte. Trotzdem bringt Nokia daneben ein neues Betriebssystem, genannt Maemo, heraus. Dieses Betriebssystem wird als Maemo 5 beim Nokia N900 verwendet. Maemo ist ein Open-Source Betriebssystem und soll den Kampf mit den Standards der konkurrierenden Handy-Hersteller aufnehmen. Ob Maemo zukünftig bei Nokia wirklich der Nachfolger für Symbian wird, ist noch nicht bekannt.

Nokia N86 Test

 

Nokia N86 Smartphone Test

Nokia N86 Smartphone Test

Erster Eindruck vom Nokia N86 Handy

Die Verpackung des Nokia N86 wirkt, wie immer bei der N-Serie, sauber und gepflegt. Nach dem Öffnen muss man noch eine zusätzliche Verpackungsschicht entfernen, bis man zum Handy gelangt. Dort findet man das Handy und, in einer eigens dafür gemachten Aussparung, den Akku vor, so dass man sofort loslegen kann. Wenn man auch diesen Teil aus der Verpackung herausnimmt, gelangt man zu weiteren drei Fächern mit dem übrigen Zubehör. Beim Nokia N86 Smartphone besteht das Standardzubehör aus einem Ladegerät, einem aus zwei Teilen bestehendes Headset, einem Datenkabel, einer CD mit Software und den Anleitungsheften. Das Handy sieht gediegen aus, vor allem die Rückseite ist schnörkellos und wurde ordentlich konzipiert. Man kann das Nokia N86 Handy in zwei Richtungen aufschieben, eine für die normale Tastatur und eine für die Multimediatasten. Die Tasten selbst sehen, aufgrund ihrer Form und Farbe, etwas langweilig aus. Das gilt, wegen der unterschiedlichen Formate, Farben und Positionen, auch für die Tasten unter dem Display. Das Ganze wirkt etwas unübersichtlich. Außerdem ist das Nokia Handy relativ schwer im Gewicht.

Nokia N86 Test

Nokia N86 Test

Nokia N86 8 GB Mobiltelefon Menü

Da das Nokia N86 über das Betriebssystem Symbian verfügt, befindet sich eine spezielle Menütaste unter dem Display. Abgesehen von der Menütaste, gibt es noch zwei Wahltasten, eine Korrekturtaste, die Navigationstasten und die Tasten zum Annehmen bzw. zum Beenden eines Gesprächs. Standardmäßig sieht man einen aktiven Startbildschirm, unter anderem mit dem Terminkalender und ein paar Schnelltasten. Sollte man das als störend empfinden, kann es abgeschaltet werden. Wenn man das Menü öffnet, landet man im Hauptmenü mit elf Ikonen. Hier findet man auch den OVI-Store, den Onlineshop für Content von Nokia. Ansonsten ist alles recht einleuchtend. Persönlich sind mir die Einstellungen und die Kamera-Anwendung im Hauptmenü lieber als der OVI-Store und die Maps. Besonders da es sich um eine 8-Megapixel-Digitalkamera handelt.

 

Nokia Handy Ladegerät

Nokia Handy Ladegerät

Nokia Ohrhörer

Nokia Ohrhörer

Nokia Musikcontroller

Nokia Musikcontroller

 
 
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