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Sony Reader Test | Display & Software

Veröffentlicht am: Monday, October 26th 2009                   Geschrieben von: Martijn Kooijman - Fotografie von: Mark Peters

Sony Reader Pocket Edition Display

Sony Reader Pocket Edition Display

E-Ink-Display

Der Sony Reader Pocket Edition verwendet ein Display mit der elektronischen Ink-Technik (abgekürzt E-Ink). Anders als das flimmernde und unscharfe Bild eines TFT-Displays, das häufig außerdem noch schwer zu lesen ist, gibt das E-Ink-Display des Sony Readers den Text genau so wie die Seite eines Buches wieder. Besser noch: Papier vergilbt früher oder später und das ist beim eReader von Sony nicht der Fall. Wenn ich ganz ehrlich bin, muss ich zugeben, dass ich eigentlich nicht gern lese. Ein Buch muss mich schon wirklich fesseln und das passiert eher selten. Außerdem ist das Lesen im Bett unpraktisch, weil ich nie die richtige Position finden kann. Der Sony Reader hat das in meinem Fall geändert.

Sony eReader Display

Sony eReader Display

Sony Reader Pocket Edition Leseerfahrung

Bücher werden dadurch zugänglicher und das E-Ink-Display finde ich persönlich erfreulicher zu lesen als die langsam vergilbenden Bücher in meinem Regal. Das Display liefert dieselbe Schärfe und Leseerfahrung wie die eines Buches. Außerdem kann man über die Plus-Taste, unterhalb des Displays, die Schriftgröße des gesamten Buches anpassen. Des Weiteren weist das E-Ink-Display denselben Blickwinkel wie ein Buch aus Papier auf. In jedem beliebigen Winkel ist das Display des Sony Readers gut lesbar und es bleibt scharf. Natürlich liest niemand Bücher in einem 60-Grad-Winkel, aber wenn man das wollte, wäre das kein Problem für den Sony Reader Pocket Edition.

 

Sony E-Book lesen

Sony E-Book lesen

Text vollständig „reflowable“

Sogar im Dunkeln entspricht die Leseerfahrung mit dem E-Ink-Display der eines Buches: man braucht für beide eine Leselampe. Der einzige Nachteil des Displays beim Pocket Edition ist seine Größe, ein etwas größeres Format wäre zum Lesen erfreulicher gewesen, da man dann etwas weniger häufig auf „nächste Seite“ klicken müsste. Wenn man eine kleinere Schriftgröße verwendet, muss man schon weniger häufig klicken, aber das ist nur für Leute mit sehr guten Augen geeignet oder natürlich wenn man Brillenträger ist, dann geht es auch. Auf der anderen Seite verbraucht das Display nur Energie, wenn es neue Informationen laden muss (blättern durch Bücher oder das Menü). Das ist klasse, weil es dazu führt, dass man sich tausende Seiten anschauen kann, ohne dass Gerät wieder aufladen zu müssen. Ich habe den Sony Reader Pocket Edition eine Woche lang semi-intensiv verwendet und der Akku stand immer noch auf den vollen 100 %.

Sony Reader Software

Sony Reader Software

eBooks auf den Sony Reader übertragen

Wenn man den Sony Reader über das USB-Kabel an einen PC anschließt, wird man normalerweise dazu aufgefordert eine kleine Anwendung zu installieren, um sich eBooks herunterlade zu können. Die Anwendung finde ich erfreulich, weil das Programm klein und schnell ist und gut auf dem PC läuft, ohne viel Speicher zu benötigen. Das Programm macht genau das, was es tun soll. In den Niederlanden ist der Standardladen für eBooks zweifellos Bol.com, aber es gibt auch eine Suchfunktion für Amazon oder andere Internetseiten, bei denen man eBooks kaufen und auf den Reader übertragen kann. Die Übertragung von eBooks funktioniert bequem und schnell, wobei die eBooks auf Anhieb richtig auf dem Gerät wiedergegeben werden. Nicht nur das ePub-Format macht keinerlei Probleme bei der Übertragung, auch .doc-Dateien und .JPG-Bilder können einwandfrei auf den Sony Reader Pocket Edition geladen und darauf betrachtet werden.

 

Sony Reader Demonstration

Sony Reader Demonstration

Demonstration Flughafen Schiphol

Demonstration Flughafen Schiphol

 
 
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