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i-gotU GPS Travellogger test | Geotagging

Veröffentlicht am: Friday, September 18th 2009                   Geschrieben von: Ilse Jurrien - Fotografie von: Mark Peters

USB GPS-Datalogger Dockingstation

USB GPS-Datalogger Dockingstation

USB-Anschluss

Der i-gotU GT-100 GPS Navigation Empfänger wird mit einem so genannten USB GPS-Datalogger geliefert, einer Art von Dockingstation, um den i-gotU mit dem Computer zu verbinden und ihn gleichzeitig aufzuladen. Die Dockingstation ist genauso stromlinienförmig konzipiert wie der GPS-Empfänger selbst. Der bereits angestellte Vergleich mit Apple-Produkten drängt sich umso stärker auf, wenn der i-gotU sich in der Dockingstation befindet. Für die USB-Verbindung wird eine 1.1-Verbindung verwendet. Das ist zwar leider nicht die schnellste Verbindung, die es gibt, aber tatsächlich habe ich in der Praxis nichts davon gemerkt. Abgesehen vom i-gotU GT-100, ist auch eine GT-200 Variante erhältlich, die, neben USB-, auch Bluetooth-Unterstützung bietet.

i-gotU Software CD

i-gotU Software CD

GPS-Softwareprogramm

Abgesehen vom i-gotU GPS-Empfänger und der i-gotU Dockingstation, wird auch eine kleine Software-CD mitgeliefert. Über die Software-CD können die gespeicherten GPS-Information auf sehr einfache Weise mit den Fotos verbunden werden. Anschließend kann man sofort, mit Hilfe des Softwareprogramms, Google Maps oder Google Earth verwendet werden, um die Route oder die aufgenommenen Fotos zu betrachten. Die Software ist sehr benutzerfreundlich und schön konzipiert. Auch die Gebrauchsanweisung und die Einstellungen des GPS-Empfängers selbst können über das Softwareprogramm eingesehen und angepasst werden. Um Einstellungen zu ändern, muss der i-gotU Empfänger allerdings über die Dockingstation mit dem Computer verbunden sein.

 

Fotos mit dem i-gotU geotaggen

Fotos mit dem i-gotU geotaggen

Fotos bei Google Earth hochladen

Das Betrachten der zurückgelegten Route und der aufgenommenen Fotos unter Google Earth und Google Maps sind das Beste von allem. Mit dem i-gotU selbst kann man schließlich nicht so viel anstellen, er ist eher ein Mittel dazu, später auf dem Computer sehen zu können, wo man nun genau langewandert oder -gefahren ist. Wenn man den i-gotU mit dem Computer verbindet, wird er sofort nachgefragt, ob die Daten übertragen werden sollen. Außerdem kann man dann sogleich die aufgenommenen Fotos für das Softwareprogramm hochladen. Wenn man Porträtaufnahmen gemacht hat, empfiehlt es sich, die Fotos zuerst zu drehen, denn wenn sie erst einmal in das Softwareprogramm hochgeladen hat, kann das Foto nicht mehr aufrecht gestellt werden.

Geotagging GPS-Travelrecorder

Geotagging GPS-Travelrecorder

Präzision des i-gotU GPS-Empfängers

Nach dem Hochladen der Route und der Fotos, werden sie automatisch und ohne Umwege unter Google Earth dargestellt. Anhand der gemachten Fotos, beispielsweise von einer Rasenfläche, habe ich zwar eine gewisse Ungenauigkeit festgestellt, aber für einen GPS-Empfänger in dieser Preisklasse ist das noch akzeptabel. Eine nette, zusätzliche Möglichkeit besteht in der Wiedergabe einer Art Diaschau der Route. Eine Ikone wandert dann die Route entlang und zeigt dabei die Fotos an, die man unterwegs gemacht hat.

 

i-gotU Travellogger

i-gotU Travellogger

Fotos über Picassa und Flickr teilen

Bei immer mehr Menschen besteht das Bedürfnis danach, Informationen über das Internet mit Anderen zu teilen. Auch über den i-gotU GPS-Travellogger ist es möglich, aufgenommene Fotos und die dazugehörigen GPS-Informationen über populäre Sharing-Websites wie Picassa und Flickr mit Anderen zu teilen. Über die Software kann eine Demo angeschaut werden, die zeigt, wie einfach man Dateien exportieren kann um die Fotos teilen zu können. Abgesehen vom Teilen der Fotos, können die Bilder auch in unterschiedlichen Dateiformaten exportiert werden.

GPS-Navigationsgerät

GPS-Navigationsgerät

i-gotU 230mAh Lithium-Ionen Akku

Der i-gotU verwendet einen 230mAh Lithium-Ionen Akku. Dieser Akku ist fest integriert und kann daher auch nicht ersetzt werden, aber bei einem GPS-Empfänger wie diesem ist das im Grunde auch nicht notwendig. Der Akku reicht, bei einem Log-Intervall von 15 Sekunden, für ungefähr 20 Stunden Nutzung aus. Das Log-Intervall lässt sich übrigens über die Software einstellen, es liegt zwischen 1 und 60 Sekunden. Standardmäßig ist es auf 15 Sekunden eingestellt. Wenn man den GPS-Empfänger beim Laufen verwendet, dann kann man das Intervall ruhig etwas höher einstellen. Je höher man das Intervall einstellt, desto länger hält der Akku vor, so kann der Akku bei einem Intervall von 60 Sekunden ungefähr 40 Stunden vorhalten. Eine ordentliche Leistung für ein derart kompaktes Gerät.

 
 
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