Garmin Edge 705 HR Test | GPS-Signal & Software
Garmin Edge Speicher
Energieverbrauch des Garmin 705 HR
Bei integrierten Akkus werde ich immer etwas unruhig. Der Edge 705 HR ist nicht nur ein sehr hoch entwickelter Kilometerzähler, sondern auch ein Navigationsinstrument. Viele Besitzer dürften das Gerät gerade dann benutzen wollen, wenn sie Fahrradtouren in unbekannten Gegenden unternehmen möchten. Dabei will man auf keine Fall, dass man in einer fremden Umgebung plötzlich keine Routeninformationen mehr bekommt. Was das angeht, kann ich die zukünftigen Benutzer beruhigen. Der Akku hält recht lange vor. Nach einem Tag Benutzung (± 8 Stunden) war der Akku noch mehr als halbvoll. Nach Angaben von Garmin soll der Akku 15 Stunden durchhalten können, allerdings ich habe festgestellt, dass sogar noch längere Laufzeiten möglich sind. Außerdem dauert das Aufladen nur 3 Stunden, das kann man also erledigen, während man schläft.
Garmin Edge Software
Garmin Training Center Software
Es wird, wie gesagt, keine Software dazu geliefert. Der Garmin Edge 705 kann, dank seines 500 MB großen internen Speichers, eine Menge Daten aufzeichnen. Pro Megabyte kann ungefähr 1 Stunde an Workout-Daten gespeichert werden. Natürlich möchte man gerne, dass die Daten auch über den Computer zugänglich sind. Dafür muss man allerdings zuerst auf die Garmin Website, wo man die Garmin Training Center Software herunterladen kann. Nach dem Herunterladen der Software können die Daten auf dem Computer ausgiebig studiert werden und gleichzeitig können Trainingseinheiten zusammengestellt werden. Außerdem kann man über das Internet Garmin Connect verwenden. Damit kann man auf einfache Weise die Daten betrachten und es ist auch möglich, Daten mit anderen Benutzern zu teilen. Im Internet findet man verschiedene Erfahrungsberichte mit unterschiedlichen Kommentaren zu dieser Gratis-Software.
Garmin Edge GPS-Handheld
Garmin Edge 705 HR Ladegerät
Edge oder Luxus-Kilometerzähler
Garmin Edge Kilometerzähler mit GPS-Funktion
Der wichtigste Unterschied zwischen einem Luxus-Kilometerzähler und dem Edge ist die GPS-Funktion. Diese kostet zusätzlich ungefähr 200 Euro. Dafür bekommt man allerdings eine vollständig integrierte Navigationsmöglichkeit geboten. Bei Fahrrädern gibt es nicht so viel Platz auf dem „Armaturenbrett”. Man sollte sich in diesem Fall also auf ein Gerät beschränken. Obwohl es gegenwärtig auch sehr umfassende Fahrradcomputer gibt, fehlt ihnen die Möglichkeit zur Routenplanung oder zur Positionsbestimmung. Bei Fahrradtouren wird die Möglichkeit zur Eingabe eines Startpunkts oft dazu verwendet, anschließend sorglos in der Gegend herumfahren zu können. Außerdem findet man über die Points Of Interest allerlei nützliche Hintergrundinformationen.
Garmin Edge GPS-Signal
Genauigkeit des GPS-Signals
Der Edge ist eindeutig ein GPS-Gerät der neuesten Generation. Nach dem Starten, werden die Satelliten in raschem Tempo gefunden und man kann schnell aufbrechen. Das habe ich bei modernen Geräten schon häufiger gesehen, aber ich habe auch gesehen, dass ihre maximale Genauigkeit etwas hinter den „älteren” Geräten mit empfindlicher Antenne, wie bei der GPSmap-Serie, zurückbleibt. Vor allem in offener Landschaft. Der große Vorteil wird unter Bäumen sichtbar: während der Edge 705 HR eine Ungenauigkeit von nur 5 Metern aufweist, kann der GPSmap schon einmal 18 Meter daneben liegen. Das kann merkwürdige Auswirkungen auf die Geschwindigkeitsmessung haben. Obwohl ich mit recht konstanter Geschwindigkeit Fahrrad fuhr, habe ich auf dem alten Gerät regelmäßig Sprünge bei der Messung von mehr als 1 km/h festgestellt.






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