Garmin Oregon 400t Test | Wherigo Geocaching
Garmin 400t Geocaching
E ine Anwendung, die von vielen Benutzern des Oregon verwendet werden dürfte, ist die Schatzsuche über GPS: das Geocaching. Das gibt es schon seit einigen Jahren, aber bei den letzten Garmin-Modellen ist es immer komfortabler geworden. Man kann den Cache mit der Grundinformation direkt auf das Gerät herunterladen. Wenn man für 30,- US-Dollar pro Jahr Groundspeak Premium-Mitglied wird, erhält man auch Zugang zu allen Extras bei Geocaching.com, Waymarking.com und Wherigo.com. Ich habe einen Cache ausprobiert und verstehe jetzt auch, warum gegenwärtig Puzzle als zusätzliche Herausforderung hinzugefügt werden. Die aktuellen Geräte bieten im Grunde zu viele Detailinformationen. Sportlich betrachtet, müsste man eigentlich nur mit dem Kompass arbeiten.
Garmin Oregon 400t Handheld GPS
Garmin Oregon GPS-Outdoorgerät
Garmin 400t GPS-Empfänger
Wherigo Cartridge
Auch auf dem Oregon findet man wieder die Wherigo-Anwendung. Dazu vielleicht eine kurze Erklärung. Eine Wherigo-Cartridge kann verschiedene Dinge beinhalten. Das können Fotos, Ton, Beschreibungen und, wie bei einem Geocache, Waypoints sein. Der große Unterschied besteht darin, dass man es dabei nicht immer mit unveränderlichen Daten zu tun hat, die Cartridge reagiert nämlich auf Bewegungen. Über das GPS-Signal ist klar, wo man sich aufhält und es erscheinen Nachrichten, Aufträge usw., die zu der Position gehören, an der man sich befindet. Allerdings fehlt die Möglichkeit, mitgelieferte Tondateien wiederzugeben. Es gibt nämlich vollständige Stadtführer zum Herunterladen, zu denen manchmal auch akustische Erläuterungen gehören.
Wherigo Anwendung beim Garmin 400t
Wherigo-Lehrgang
Es ist standardmäßig ein Wherigo-Lehrgang auf dem Gerät vorhanden, aber um neue Arten von Caches kennenzulernen, kann man auch die „Oh Snap”-Cartridge verwenden. Beim Start werden rund um die eigene Position 5 willkürliche Waypoints erstellt. Es kann ein Schwierigkeitsgrat eingestellt werden, mit dem man die Entfernung zwischen den Punkten regeln kann. Diese können auf sehr überraschenden Positionen landen. Jemand, der in der Umgebung von Scheveningen gestartet ist, hat einmal festgestellt, dass ein Waypoint mehr als 40 Meter jenseits der Küste ins Meer platziert worden war. Persönlich habe ich mich von Privatgrundstücken ferngehalten. Man nennt das eine Play Anywhere-Cartridge, weil das Spielfeld von den Startkoordinaten abhängt und daher überall gespielt werden kann.
Garmin Oregon 400t Menü
Garmin Oregon 400t Kompass






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