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Garmin Oregon 400t Test | Kompass & Waypoints

Veröffentlicht am: Friday, May 15th 2009                   Geschrieben von: Wim de Lange - Fotografie von: Mark Peters

Garmin Oregon 400t Test

Garmin Oregon 400t Test

Garmin Oregon Autonavigation

Der Oregon 400t ist vor allem für den Gebrauch beim Spazierengehen gedacht, aber auch auf der Straße ist er gut einsetzbar. Der Tripcomputer verfügt sogar über eine Armaturenanzeige, bei der auf dem oberen Teil des Displays ein Geschwindigkeitsmesser und ein Kilometerzähler wiedergegeben werden. Wenn man zu einem bestimmten Punkt reisen möchte, betätigt man die Wohin?-Taste. Anschließend kann man alle möglichen Points of Interests, selbst erstellte Waypoints usw. auswählen. Wenn man die Option Adressen anklickt, gelangt man zu einem Menü, das schön überarbeitet wurde. Bei der Eingabe erscheint auf dem Bild eine Tastatur. Man kann die Buchstaben und Zahlen direkt eingeben, indem man sie auf dem Display berührt. Das funktioniert sehr schnell, eine echte Verbesserung.

Garmin Oregon Waypointmanager

Garmin Oregon Waypointmanager

Waypoints auf dem Garmin 400t erstellen

Abgesehen von der Suche nach dem Weg, kann man mit dem Oregon auch bestimmen, wo man ist und Waypoints erstellen. Das funktioniert, indem man das Display im Kartenmodus oder im Hauptmenü kurz berührt. Das Erstellen über die Kartenseite erfordert anfangs allerdings einiges an Geschicklichkeit. Ich halte es für einen Vorteil, dass man dabei einzoomen kann, dadurch kann man die Waypoints ziemlich präzise positionieren. Gegebenenfalls können hinterher Änderungen über den Waypointmanager vorgenommen werden. Wenn man mit der Taste Waypoint markieren arbeitet, kann man zwischen Speichern und Bearbeiten wählen. Man hat dann mehr Einstellungsmöglichkeiten. Man kann Änderungen am Namen, am Kommentar und am Ort vornehmen. Außerdem ist es hier möglich, den Punkt zu verschieben oder zu löschen.

 

Garmin Feldtest - Beringte Gänse orten

Garmin Oregon 400t Test

Gänse orten und die Stelle mit GPS markieren

Bei einem meiner Hobbys verwende ich häufig die Markierungsfunktion. Als Vogelbeobachter gehe ich im Winter regelmäßig auf Suche nach beringten Gänsen. Mit einem Teleskop spüre ich Schwärme auf, um zu sehen, ob sich Tiere mit farbigen Ringen an den Füßen oder am Hals darunter befinden. In dem Augenblick, wenn ich ein beringtes Tier sehe, markiere ich die Stelle mit Hilfe von GPS. Die Forscher möchten gern die Koordinaten und den Zeitpunkt der Sichtung wissen. Mit dem Oregon habe ich das über die Kartenseite erledigt, so dass die Waypoints, bis auf ein paar hundert Meter genau, akkurat festgehalten werden können. Auf den Fotos ist eine Gans mit gelbem Halsband zu sehen. Leider wurden die Vögel gerade aufgeschreckt, daher konnte ich den Code nicht ablesen.

 

Garmin Oregon 400t Touchscreen

Garmin Oregon 400t Touchscreen

Rückseite des Garmin Oregon

Rückseite des Garmin Oregon

 

Garmin Oregon GPS-Empfänger

Garmin Oregon GPS-Empfänger

Kompass und Höhenmesser

Schöne Anwendungen, wenn man in der freien Natur ist, sind der Kompass und der Höhenmesser. Man kann sie über das GPS-Signal verwenden, aber für mehr Genauigkeit bietet der Oregon einen elektronischen Kompass und einen barometrischen Höhenmesser. Vor der Verwendung muss man sie allerdings kalibrieren. Im Fall des Kompasses kann man diese Prozedur schnell starten. Wenn man sich auf der entsprechenden Seite befindet, drückt man in die Mitte der Windrose und direkt loslegen. Das funktioniert auf der Hauptprofil-Seite nicht. Die lässt sich nur über das Hauptmenü einstellen. Ein etwas unpraktischer, abweichender Ansatz. Angesichts des wechselhaften mitteleuropäischen Wetters ist es eine hilfreiche Option, dass der Höhenmesser auch als Barometer verwendet werden kann.

Garmin Oregon GPS-Handheld

Garmin Oregon GPS-Handheld

Sonne und Mond

Während Displays immer mehr Details anzeigen können, verschwinden sie teilweise an anderen Stellen. Auf der Terminkalender-Seite sieht man nur noch eine Monatsübersicht. Man kann zwar schnell hindurchblättern, aber das bringt nicht viel mehr als das, was auf der Seite Sonne und Mond zu sehen ist. Auf dieser Seite ist noch eine andere schöne Funktion verschwunden. Auf meinem GPSmap 60 CS kann man stündlich ablesen, wo sich Sonne und Mond befinden, sogar eine Simulation ist vorhanden. Beim Oregon wird nur noch der Mondstand, nach Datum sortiert, angegeben. Ein bisschen karg. Ich verstehe nicht ganz, warum diese Funktion weggelassen wurde. Es ist viel mehr Speicher vorhanden, die Maße des Displays wurden vergrößert und nach meiner Einschätzung ist die Hardware leistungsfähiger.

 

Garmin Oregon Feldtest - Gänseflug in den Niederlanden

Garmin Oregon 400t Test

 
 
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