Kapitel auswählen: 

Garmin Oregon 400t Test | Antenne & Batterie

Veröffentlicht am: Friday, May 15th 2009                   Geschrieben von: Wim de Lange - Fotografie von: Mark Peters

Garmin Oregon GPS-Antenne

Garmin Oregon GPS-Antenne

Wo ist die GPS-Antenne?

Was neu ist bei diesem Topmodell Handheld von Garmin, ist das Fehlen des „Knubbels”. Obwohl der Colorado noch eine bescheidene Ausbuchtung aufweist, ist äußerlich keine Antenne zu erkennen. Ich habe mich gefragt, ob das nicht zu Problemen führt. Überraschenderweise habe ich bei meinen Spaziergängen dieselben Ergebnisse festgestellt wie beim Colorado und beim GPS 60 CSx. Der Oregon schneidet also nicht schlechter ab. Das bedeutet, dass man in der Stadt hinreichend guten Empfang hat, das ist gut für die Wherigo-Cartridges. Worüber ich mich gewundert habe, ist der Start mit Hotfix. Beim Einschalten werden nach zirka zehn Sekunden bereits genügend Satelliten für eine Positionsbestimmung mit einer Genauigkeit von 15 Metern gefunden.

Garmin Oregon 400t Test

Garmin Oregon 400t Test

Batteriedeckel verbessert

Auf den ersten Blick wurde die Rückseite seit dem Colorado wenig verändert. Es wurde jedoch eine wichtige Verbesserung vorgenommen. Die Lasche zum Öffnen ist geblieben, aber die Konstruktion macht einen solideren Endruck. Die Rückseite sieht insgesamt recht einfach aus. Der Oregon verwendet, genau wie die Colorado-Serie, microSD-Karten. Der Kartenschlitz wurde wiederum unterhalb der Batterien untergebracht, genau wie beim GPSmap 60 CSx. Das Wechseln von Karten funktioniert nur, wenn man die Batterien herausnimmt. Aufgrund des größeren internen Speichers von 850 MB, kombiniert mit einer 2-GB-Karte, dürfte es jedoch nicht sehr oft erforderlich sein, die Karte zu wechseln. Das Batteriefach wird durch einen integrierten Gummiring abgeschlossen. Alles in allem eine robust wirkende Form.

 

Der Oregon in der Praxis

Z um Gebrauch im Auto steht ein Autokit zur Verfügung. In der Verpackung befindet sich ein Karabiner-Gürtelklipp, genau wie beim Colorado. Der Klipp ist robust und lässt sich recht einfach befestigen. Beim Gebrauch in der Hand ist der Karabinerhaken groß genug, um ein paar Finger hindurch zu stecken, dadurch fällt einem das Gerät nicht gleich aus der Hand. Trotzdem empfinde ich das als unangenehm und mir fehlt im Grunde ein Tragegurt. Ich habe allerdings keinen als mögliches Zubehör auf der Website finden können, obwohl das Gerät eine Befestigung dafür aufweist. Diese befindet sich an einer geeigneten Stelle, an der Oberseite des Displays. Wenn man einen langen Tragegurt verwendet, könnte man das Gerät einfach hochheben, ohne es drehen zu müssen.

Garmin Oregon 400t Test

 

Garmin 400t am USB

Garmin 400t am USB

Garmin Oregon 400t Displaybeleuchtung

Wie schon erwähnt, muss die Hintergrundbeleuchtung ab und zu eingeschaltet zu werden, um ein sichtbares Bild zu erzielen. Der Oregon bietet Optionen zur Begrenzung des Energieverbrauchs. Wegen seiner Helligkeit ist es nicht immer erforderlich, die Beleuchtung auf voller Leistung laufen zu lassen. Außerdem kann man die Zeitdauer, die das Licht an bleibt, zwischen 15 Sekunden und 2 Minuten einstellen. Das kann man gegebenenfalls noch mit der Option Battery Save kombinieren, dabei zeigt das Display so lange kein Bild mehr an, bis es berührt wird. Schade ist, dass die Displayverriegelung die Aktivierung durch Berührung nicht blockiert. Beim Tracklogging habe ich mir das Gerät in die Brusttasche gesteckt, aber auf diese Weise bleibt das Display immer aktiv.

Garmin Oregon 400t Batterie

Garmin Oregon 400t Batterie

Energieverbrauch des Garmin Oregon 400t

Der Oregon funktioniert also am besten, wenn man regelmäßig die Hintergrundbeleuchtung einschaltet. Schließlich wurde ich neugierig und wollte wissen, wie lange ein Satz Akkus vorhält. Garmin empfiehlt, Akkus mit 2500 mAh oder mehr zu verwenden. Für diesen Test benutze ich wieder aufladbare Batterien mit 2700 mAh. Vorab habe ich die Hintergrundbeleuchtung auf „Bleibt an” eingestellt. Die vollständig aufgeladenen Akkus habe ich in das Gerät eingesetzt und anschließend die Tripcomputer-Daten zurückgesetzt. Um den Oregon zu beschäftigen, habe ich ihn auf das Fensterbrett gestellt, damit das GPS-Signal berechnet wird. Nach 9 Stunden und 15 Minuten bei voller Leistung ging das Gerät aus. Mit vollen Akkus kann man also in aller Ruhe einen Tag lang unterwegs sein.

 

Garmin Oregon Batteriefach

Garmin Oregon Batteriefach

Garmin Oregon AA-Batterien

Garmin Oregon AA-Batterien

 

Garmin 400t Speicherfach

Garmin 400t Speicherfach

Garmin Oregon Klappe

Garmin Oregon Klappe

 
 
login
email address email address