Toshiba JournE M400 Test | Testergebnis & Fazit
Toshiba Media-Player Software
Datenübertragung über die microSD-Karte
Der JourneE M400 Media-Player von Toshiba wird standardmäßig mit einem Software-Programm geliefert, das Videodateien in das unterstützte MP4-Format umwandeln kann. Die Übertragung funktioniert über die microSD-Karte. Es wird kein USB-Kabel dazugeliefert. Der Toshiba M400 kommt standardmäßig mit einem Adapter für microSD auf MMC-Karte. Man muss also über einen Kartenleser verfügen. Die Übertragung über den Windows Explorer funktioniert bequem und die Daten werden schön in unterschiedliche Kategorien einsortiert: Musik, Fotos, Dateiordner, Videos usw. Die microSD-Karte ist mit Speicherplatz für 2, 4, 8 oder 16 GB erhältlich. Das reicht für ungefähr 350 Musiktitel oder 250 Fotos pro GB aus (je nach Fotoformat/MP3-Einstellung).
SanDisk microSD-Speicherkarte
Toshiba M400 Akkulaufzeit
In der Praxis habe ich gemerkt, dass der Akku sehr schnell wieder aufgeladen werden muss. Außerdem hängt die Laufzeit stark davon ab, was man genau macht. Wenn man beispielsweise bei ausgeschaltetem Display ausschließlich Musik über die Ohrhörer hört, hält der Akku länger vor, als wenn man das Display eingeschaltet hat und die Animation des Equalizers wiedergegeben wird. Die Akkulaufzeit sinkt noch schneller, wenn man häufig das Menü durchsucht, Fotos betrachtet oder Filme anschaut. Ganz zu schweigen vom externen Lautsprecher, der viel Energie braucht. Hingegen verbraucht der digitale Fernsehmodus, seltsamerweise, nicht so viel Energie. Fernsehen gucken mit Ohrhörern funktioniert länger als Musikhören über den externe Lautsprecher. Eine interessante Entdeckung, aber es wäre mir lieber gewesen, wenn etwas mehr auf die Laufzeit des Akkus geachtet worden wäre.
Toshiba JournE M400 Media-Player
Toshiba M400 Testfazit
Der Toshiba JournE M400 ist ein guter Bilderrahmen mit vielen Extras. Der Fotomodus hat mich auf jeden Fall überzeugt, er bietet hinreichend viele Optionen, um Fotos wiederzugeben und das Gerät als vollwertigen Fotorahmen zu benutzen. Der Toshiba JournE M400 hat ein schönes Aussehen und ist relativ schwer, dadurch fühlt er sich aber auch nicht billig an. Das Touch-Display ist, ohne zu übertreiben, großartig. Die Ikonen des M400 sind nicht alle gleichermaßen hoch aufgelöst und man kann manchmal deren Pixel zählen. Das ist jedoch nicht störend und das Menü lässt sich mittels einer einzigen Berührung gut und angenehm bedienen. Das macht es erfreulich, mit dem M400 zu arbeiten. Die Musikwiedergabe des JournE M400 ist weniger beeindruckend. Der Bilderrahmen erreicht nicht die Qualität bestimmer MP3-Player, wie denen aus der Creative Zen-Serie oder der Sony Walkman-Serie. Die Musik vom M400 klingt etwas „leer“, aber das ist nicht ungedingt negativ, zumal viele Player mit endlos vielen Musikoptionen ausgestattet ist, die der Musik nicht immer nützen. Der JournE M400 gibt Musik wieder: nicht mehr, nicht weniger. Der externe Lautsprecher hat hingegen meine Erwartungen übertroffen. Der externe Lautsprecher produziert einen schöneren Klang als der 3-mm-Ausgang. Das ist eine erfreuliche Art des Musikhörens. Der Videomodus des JournE M400 ist im Grunde genauso gut umgesetzt worden wie der Fotomodus. Der M400 verfügt über genügende Optionen, um Filme auf die beste Art wiederzugeben. Die Filme weisen eine gute Qualität auf und werden scharf wiedergegeben (wenngleich der M400 nur das nicht immer gleichermaßen scharfe MP4-Format unterstützt.)
Toshiba JournE M400 Test
Toshiba M400 Testergebnis
Der JournE M400 verfügt über einen ausgezeichneten DVB-T Empfänger. Besonders draußen hat man einen guten Empfang und die Fernsehsender lassen sich schnell und einfach finden und anschauen. Der Vorteil eines digitalen Signals besteht darin, dass es entweder funktioniert oder nicht, aber dazwischen gibt es nichts. Man hat daher keine Probleme mit Rauschen oder Farbverzerrung. Diese digitalen Möglichkeiten haben, neben dem Fotomodus, den größten Eindruck auf mich gemacht. Die Kombination aus messerscharfem Bild und dem Ton über den externen Lautsprecher wirkt geradezu perfekt. Es ist meiner Meinung nach eine sehr gute Medienstation für Reisen. Für Zuhause lassen sich heutzutage auch bessere und schönere Bilderrahmen finden. Der M400 ist also nicht spezifisch auf Fotos ausgerichtet, sondern streut seine Anwendungsmöglichkeiten breiter. Der Foto-/Videomodus und das Digitalfernsehen/Radio hinterlassen auf jeden Fall einen guten Eindruck. Der Akku ist allerdings ziemlich schnell leer, beim Betrachten von Videos ist das logisch, aber beim Musikhören finde ich das unterdurchschnittlich. Seltsamerweise hält der Akku länger vor, wenn man Fernsehen guckt, als wenn man Musik hört. Der Toshiba JournE M400 ist ein toller Bilderrahmen mit vielen guten Extras. Wenn man sich die Preisempfehlung von 170 Euro ansieht, ist Preis-Leistungsverhältnis beim M400 als gut zu bezeichnen und der Rahmen ist sein Geld sicher wert.
Toshiba microSD-Schitz
Positiv [+]
● Touch Display ● microSD-Unterstützung ● Foto-/Videomodus ● Digitales Fernsehen (DVB-T) ● Preis-Leistungsverhältnis ● Vollwertiger Bilderrahmen
SanDisk Ultra II microSD
Negativ [-]
● Kein interner Speicher ● Menüikonen ● Akkulaufzeit
Toshiba M400 Test
Testergebnis %
● Punktzahl : 70 % ● Guter Media-Player






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