Nokia 5800 Xpressmusic Test | Einleitung
Nokia 5800 Test
O ft wird das Nokia 5800 als das erste Touchscreen-Mobiltelefon von Nokia betrachtet. Allerdings hat das finnische Unternehmen im Jahr 2003 schon das Nokia 7710 mit einem großen Touchscreen herausgebracht, seither sind keine Modelle mehr dazugekommen. Dieses Modell war tatsächlich nicht besonders erfolgreich, unter anderem wegen der seltsamen Art, wie man mit diesem Gerät telefoniert. Das Mikrophon und der Lautsprecher befanden sich auf der Seite, dadurch lag es nicht gerade gut in der Hand. Außerdem verwendet Nokia auch Touchscreens bei Internet Tablets, es gibt also bei diesem Unternehmen schon einige Erfahrung mit dieser Technologie. Nun soll das 5800 Xpressmusic die Produktpalette von Nokia verstärken und in Konkurrenz mit den Touchscreen-Handys anderer Marken treten. Touchscreens sind momentan gefragt und lassen sich, zusammen mit der Software Symbian S60, auch gut verwenden. Nokia startet das 5800 Xpressmusic als echtes Musikhandy, sowohl was den Namen, die Werbekampagne als auch das ganze Drumherum angeht. Oft sind die Musikhandys von Nokia relativ beschränkt in ihren Funktionalitäten, aber die Spezifikationen des 5800 können sich sicher sehen lassen.
Ich bin gespannt, wie dieses Musikhandy von Nokia im Vergleich zu den konkurrierenden Handygeräten abschneidet.
Nokia 5800 Xpressmusic Handy
Erster Eindruck vom Nokia 5800 Mobiltelefon
Musik, darum geht es Nokia mit dem 5800 Xpressmusic in erster Linie. Die Verpackung ist bescheiden und bunt. Der Text „Nokia 5800 Xpressmusic” steht ein mehrere Male groß auf dem Karton. Beim Öffnen findet man jedoch nicht sogleich das Handy vor. Es gibt mehrere Schichten. Um das Handy zu finden, muss man zunächst noch eine Schicht entfernen. Das Handy sieht nett aus, aber es fühlt sich ein bisschen billig an und sieht auch so aus. Nun ist der Preis schon ziemlich günstig, also sollte man sich nicht direkt daran stören. Die Vorderseite besteht aus einem Touchscreen und drei Tasten, außerdem findet man an der Seite Lautstärketasten, eine Schiebetaste für die Tastenverriegelung und eine Kamera-Schnelltaste. Darüber hinaus gibt es noch zwei Klappen, eine für die Speicherkarte und eine für die SIM-Karte. An Standardzubehör darf es nicht fehlen. In der Verpackung findet man ein Ladegerät, ein Headset, ein Datenkabel, ein Videokabel, eine 8-GB-Speicherkarte, eine Tasche, einen Ständer, Anleitungsheftchen, Software und einen Reserve-Stylusstift vor.
Nokia 5800 Xpressmusic Test
Menü des Nokia 5800 Expressmusic
Das Betriebssystem des Nokia 5800 ist, wie man es häufiger bei Nokia sieht, Symbian. In diesem Fall Symbian S60 v5. Auf den ersten Blick denkt man nicht unbedingt an Symbian, die übliche Symbian-Menütaste ist nicht vorhanden und die Ikonen entsprechen ziemlich genau denen der Standard-Menüstruktur von Nokia. Beim Gebrauch lässt sich jedoch einwandfrei die umfassende und erfreuliche Struktur von Symbian wieder erkennen. Ein Minuspunkt bei den meisten, mit Symbian betriebenen Mobiltelefonen ist die Langsamkeit. Das Öffnen von Anwendungen und einfaches Blättern im Menü nimmt oftmals viel Zeit in Anspruch. Aber auch dabei hebt sich das Nokia 5800 Xpressmusic von der Masse ab, das Menü funktioniert tadellos und blitzschnell. Vielleicht das erfreulichste Symbian-Handy, mit dem ich je gearbeitet habe, abgesehen vom E71, aber da fand ich das Menü graphisch weniger gelungen. Das Menü ist über die Menütaste unter dem Touchscreen zugänglich. Dort erscheinen dreizehn Ikonen, über die alle Funktionen abrufbar sind. Das Menü ist klar und übersichtlich, außerdem sind die Ikonen schön groß und die Beschriftung ist gut lesbar.
Nokia 5800 Akku
Nokia Gebrauchsanweisung
Nokia 5800 Ladegerät






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