T-Mobile G1 Android Test | Handy Bedienung
T-Mobile G1 Android Handy Bedienung
Google Android G1 Bedienung
Bemerkenswert ist die Bedienung des Google G1. Man verfügt, abgesehen von einem Touchscreen, auch über eine vollständige, 5-reihige QWERTZ-Tastatur. Die Tastatur kommt zum Vorschein, wenn man das Display hochschiebt. Die gesamte Texteingabe funktioniert über die QWERTZ-Tastatur; simples und schnelles Tippen sind also garantiert. Aber es gibt auch einen Nachteil an dieser Methode, denn das G1 unterstützt keine komplette Bildschirm-Tastatur, sondern lediglich eine Wahltastatur zur Eingabe von Telefonnummern. Das heißt also, dass man die Daten jedes Mal über die QWERTZ-Tastatur eingeben muss. Wenn man beispielsweise im vertikalen Modus arbeitet, muss man das Android Handy zum Tippen drehen, das ist sehr umständlich. Abgesehen vom Touchscreen und der Tastatur, verfügt das G1 über einen weiteren Bedienungsmechanismus, nämlich über einen Scrollball. Dieser Scrollball lässt sich sehr simpel mit dem Daumen bedienen, es ist quasi alles schnell darüber zugänglich.
HTC G1 Android Touchscreen
Benutzerfreundlichkeit des T-Mobile Android
Auf den ersten Blick ist es also die perfekte Kombination für die Bedienung eines Mobiltelefons. Aber meiner Ansicht nach haben die Designer die Bedienung nicht gut durchdacht. Die Bedienung ist inkonsequent, dadurch muss man oft überlegen, besonders anfangs dürfte man viele Probleme damit haben. Letztlich habe ich in weniger als der Hälfte der Fälle das Touchscreen verwendet, weil es meiner Meinung nach die unpraktischste Möglichkeit war. Während Touchscreens für mich normalerweise vielmehr eine zusätzliche Dimension bei einem Handy darstellen. Außerdem muss man manchmal auf dem Display Eingaben bestätigen, während man in anderen Fällen wiederum auf die „Enter“-Taste der Tastatur (nach dem Aufschieben des Displays) drücken muss. Das ist eindeutig ein Punkt, in dem Nachfolgegeräte mit Google Android verbessert werden können.
Google Android Software
D as Aussehen, das Menü und die Bedienung haben wir besprochen. Kommen wir jetzt also zu dem, worum es bei diesem Gerät wirklich geht: die Android Software. Die gesamte Benutzeroberfläche funktioniert tadellos und schnell. Man spürt, dass das Gerät versteht, was man machen möchte. Das ist natürlich sehr schön bei der Arbeit. Da das Handy ist mit 3G ausgestattet ist, verfügt man (nahezu) überall über eine schnelle Internet-verbindung. Mit dem T-Mobile G1 verfügt man auch wirklich über das Internet. Man kann auf Internetseiten surfen, wie man das zu Hause oder im Büro auch gewohnt ist, natürlich auf einem kleineren Display, aber das tut der Benutzerfreundlichkeit keinen Abbruch. Da man über den Android Market allerlei Anwendungen herunterladen kann (kostenlose und bezahlte), hat man mit dem G1 ein einmaliges Handy zur Verfügung, das ganz den eigen Wünschen und Bedürfnissen angepasst werden kann. Eine der intelligentesten Anwendungen ist meiner Ansicht nach „Gmail”. Das ist ein E-Mail-Programm, das nahezu identisch mit der bekannten Online-Version ist. Sie ist sehr umfassend und angenehm zu verwenden.






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