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Creative ZEN X-Fi MP3-Player Test | Speicher & Software

Veröffentlicht am: Thursday, January 1st 2009                   Geschrieben von: Martijn Kooijman - Fotografie von: Mark Peters

microSD-Speicher

D en Creative Zen X-Fi gibt es in den Ausführungen mit 8 GB (ohne WiFi) und 16/32 GB (mit WiFi). Der Zen X-Fi verfügt über einen microSD-Kartenschlitz, über den der Speicher erweitert werden kann. Mit einer microSD-Karte kann man den Speicher des Zen um 2, 4 oder sogar 8 GB erweitern. Der einzige Nachteil besteht darin, dass der Media-Player keinen geteilten Speicher aufweist und das führt dazu, dass man jeweils einen Titel von der microSD-Karte in den Speicher des Creative Zen übertragen muss. In der Theorie beträgt die maximale Speicherkapazität also 40 GB, aber in der Praxis kann man nur den internen Speicher zur Wiedergabe von Titeln verwenden. Eine microSD-Karte wird standardmäßig nicht mitgeliefert.

Creative ZEN X-Fi MP3-Player Test

 

Creative Zen Musik-Player

Creative Zen Musik-Player

Akku des Creative Zen X-Fi

Die Akkulaufzeit des Creative Zen X-Fi ist ein bisschen eigenartig. Das Display bleibt nämlich fortwährend an, wenn man den Zen nicht auf „Lock” einstellt und das führt dazu, dass der Akku schnell leer wird und wieder aufgeladen werden muss. Wenn man Musik vom Computer auf den Zen streamt, wird die Akkulaufzeit ebenfalls verringert und wenn man ein Video auf dem Zen streamt, sollte man höchstens mit einer Stunde Wiedergabedauer kalkulieren. Allerdings verfügt der Zen X-Fi laut Spezifikationen über eine Akkulaufzeit von 25 Stunden Audio (15 Stunden mit Lautsprecher), auf der Grundlage von 128 kpbs WMA und 5 Stunden Video. Das könnte bei Musik hinkommen, wenn man das Gerät Musik wiedergeben lässt, den Player auf „Lock” einstellt und ansonsten nichts damit macht. Wenn man aber häufig Lieder sucht, kurz die Lautstärke anpasst oder dergleichen oder wenn man vergisst, ihn auf „Lock” einzustellen, geht die Akkulaufzeit drastisch zurück. Die Dauer, die man mit dem Gerät arbeiten kann, unterscheidet sich bei jeder Aufladung stark. Das ist immer wieder spannend.

USB-Kabel für den Creative Zen

USB-Kabel für den Creative Zen

Übertragung von Dateien über USB

Das Aufladen des X-Fi Zen funktioniert über das dazu gelieferte USB-Kabel. Die Übertragung von Dateien über die im Lieferumfang enthaltene Software klappt ziemlich schnell. Die Übertragung von Fotos ist in ein paar Sekunden vollzogen und auch bei Liedern geht das schön flott. Die Übertragung von Videos geht weniger rasch vonstatten, aber das sollte den Spaß nicht mindern. Die Übertragung von Dateien kann außerdem über jeden anderen Media-Player bewerkstelligt werden, der über das USB-Kabel an einen Computer angeschlossen wurde. Die physische Länge des USB-Kabels ist recht knapp bemessen. Mit weniger als 13 cm als Gesamtlänge ist es manchmal schwierig, den Zen aufzuladen oder die Titel zu übertragen. Vor allem dann, wenn man einen alten Computer hat, bei dem sich die USB-Anschlüsse ausschließlich auf der Rückseite befinden. Es ist vielleicht nicht gerecht, sich darüber zu beklagen, da das Kabel ansonsten gut und zudem schnell funktioniert.

 

Creative Zen X-Fi Software

Creative Zen X-Fi Software

Creative Centrale Software

Die Software, die zu Creative Zen X-Fi geliefert wird, ist Creative Centrale. Damit kann man Dateien übertragen, in das gewünschte Format umwandeln, einen Medienserver erstellen und eine Medienbibliothek verwalten. Das Programm ist leicht in den Griff zu bekommen und alles funktioniert ordentlich und außerdem schnell, aber aus irgendeinem Grund sieht das Programm billig aus und scheint es überhastet zusammengestellt worden zu sein. Es passiert regelmäßig, dass das Programm kurz hängen bleibt oder bei der Übertragung stagniert und erst nach einigen Minuten die Übertragung wieder aufnimmt.

Creative Zen X-Fi Ohrhörer

Creative Zen X-Fi Ohrhörer

Creative Centrale Software

Außerdem ist es mir passiert, dass ich quasi meine gesamte Musik vom PC entfernt habe, weil ich nicht die Taste „Aus der Bibliothek entfernen”, sondern einfach „Löschen” betätigt habe. Da man mit der Software den Medienserver einrichten und Notizen, Aufgaben und Kontakte synchronisieren kann, habe ich sie verwendet, sonst hätte ich lieber ein anderes Synchronisierungs-programm zur Übertragung der Musiktitel genommen. Der Windows Media Player funktioniert beispielsweise auch, allerdings kommt es manchmal vor, dass er die Dateien doppelt synchronisiert, dadurch befindet sich dasselbe Lied dann zweimal auf dem MP3-Player.

 
 
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