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Creative ZEN X-Fi MP3-Player Test | Wi-Fi & X-Fi

Veröffentlicht am: Thursday, January 1st 2009                   Geschrieben von: Martijn Kooijman - Fotografie von: Mark Peters

Creative Zen X-Fi MP3-Player

Creative Zen X-Fi MP3-Player

WiFi-Funktion beim Creative Zen

Die WiFi-Funktion des Creative Zen X-Fi ist das zweite Highlight. WiFi ermöglicht es, mit diesem Media-Player Musiktitel vom Computer auf den Zen zu streamen. Wenn man in Reichweite eines drahtlosen Netzwerks ist, wird der Zen X-Fi es finden und falls erforderlich, nach dem WEP-Sicherheitscode fragen, wenn es sich um ein geschütztes Netzwerk handelt. Über alle Netzwerke hat man Zugang zur Creative Mediabox; eigentlich ist das eine große Ansammlung von Podcasts, die man sich anhören kann. Wenn man die im Lieferumfang enthaltende Creative Centrale Software installiert, ermöglicht sie es zudem, einen eigenen „Medienserver” zu erstellen. Das funktioniert sehr einfach und de facto verschiebt man die Musiktitel, die man streamen möchte, in die Creative Centrale und von der Centrale aus kann man diese Dateien überall im Haus (das heißt im Heimnetzwerk) anhören. Auch Videos können über das Netzwerk angeschaut werden, das funktioniert genau so wie das Streamen von Musikdateien (das Video in die Creative Centrale verschieben). Über die WiFi-Funktion des Zen X-Fi kann auch gechattet werden. Man kann einen eigenen Avatar erstellen, mit dem man sich bei der von Creative selbst entwickelten Chatbox einloggen kann. Andere Chatserver, wie AIM, MSN oder Yahoo!, werden nicht unterstützt. Das ist schade. Um diese Funktion verwenden zu können, muss man sich bei Creative registrieren und anschließend über den Media-Player einloggen. Aus Erfahrung weiß ich, dass kaum Leute online sind und dass der Hauptgrund dafür wahrscheinlich die umständliche Art der Texteingabe ist. Es gibt keine T9-Unterstützung, daher muss man zur richtigen Taste navigieren und sie mit der mittleren Taste selektieren. Um beispielsweise den Buchstaben „E” zu tippen, navigiert man nach rechts oben und betätigt dann die mittlere Taste fünf Mal. Das ist unpraktisch und diese Chatfunktion hätte viel besser umgesetzt werden können.

Creative Zen X-Fi Media-Player

Creative Zen X-Fi Media-Player

Creative X-Fi Audiotechnik

Der Zen X-Fi ist der einzige Media-Player mit integrierter Xtreme Fidelity, bzw. der X-Fi Audiotechnik von Creative. Der X-Fi Crystalizer wurde im Advanced Technology Center von Creative entwickelt und stellt bei der Wiedergabe die hohen und tiefen Töne wieder her, die sonst beim Musikhören verloren gehen. Der einzige Minuspunkt des X-Fi Crystalizer besteht darin, dass bei Liedern mit Gesang die Stimme ein bisschen unterdrückt wird und die Musik etwas mehr in den Vordergrund tritt (wie der Bass und die hohen Töne). Das kann man auch als Vorteil sehen, wenn man sich beispielsweise die Genres Dance, Trance oder Techno anhört, zumal es dabei gerade auf den Bass und nicht auf die Stimme ankommt. Beim Test habe ich bemerkt, dass die Musikqualität sich wirklich verbesserte, wenn die X-Fi Crystalizer eingeschaltet war, dadurch was das Anhören ein bisschen erfreulicher. Den X-Fi im maximale Modus (insgesamt gibt es 3 Modi: aus, an, max.) habe ich zunächst nicht verwendet, weil der Ton meiner Ansicht nach etwas übertrieben klang, bis ich einen Titel von YouTube auf den Zen übertragen hatte. YouTube-Filme haben nicht die beste Tonqualität, aber mit X-Fi auf Maximum war der Ton fast identisch mit dem einer normalen MP3-Datei. Außerdem verfügt der Media-Player über Option X-Fi Expand, damit wird ein 3D-Ton nachgeahmt. Das funktioniert prima, der Klang ähnelt dem bei der 3D-Einstellung der Lautsprecher, allerdings ist es nichts für mich. Es nimmt mir die schönen, tiefen und vollen Töne zu sehr heraus.

 

Zusatzfunktionen

D er Zen X-Fi ist schier unerschöpflich. Der Media-Player verfügt über eine Reihe verschiedener Extras: Kalenderfunktion, Notizen, Mikrophon, Radio, Aufgaben und Kontakte. Der Kalender macht genau das, wofür er gedacht ist, er zeigt einen Kalender an. Notizen, Aufgaben und Kontakte kann man über die Creative Centrale mit dem Zen synchronisieren, dadurch hat man sie immer zur Hand. Man kann sie allerdings nicht auf dem Gerät selbst anpassen. Das Radio bietet wohlgemerkt 32 vorprogrammierbaren Sendern Platz und beim Test hat sich herausgestellt, dass der Empfang sehr gut ist, eigentlich egal, wo man sich gerade befindet. Der Nachteil besteht hingegen darin, dass man nicht sieht, welchen Sender man gerade hört und man muss daher auf eine Durchsage warten, um das herauszufinden. Die Aufnahmefunktion funktioniert im Grunde genau so wie bei vielen anderen Media-Playern und natürlich so, wie bei den früheren Versionen des Zen. Man kann einen Tonausschnitt aufnehmen, ihm einen Namen geben und ihn speichern, um ihn sich später wieder anzuhören. Außerdem kann man den Ausschnitt auf den PC übertragen, um in darauf wiederzugeben.

Creative ZEN X-Fi MP3-Player Test

 
 
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