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Creative ZEN X-Fi MP3-Player Test | Musik & Video

Veröffentlicht am: Thursday, January 1st 2009                   Geschrieben von: Martijn Kooijman - Fotografie von: Mark Peters

Creative Zen MP3-Player

Creative Zen MP3-Player

Musikqualität des Creative MP3-Players

Wie der Name schon vermuten lässt, wurde bei diesem Creative Zen die X-Fi Technik integriert. Das ist an sich schon eine Leistung, aber sogar ohne eingeschaltetes X-Fi klingt der Ton bereits klar und voll. Das liegt unter anderem an den dazu gelieferten Ohrhörern, die gut im Ohr sitzen und darüber hinaus Außengeräusche fast vollkommen ausschalten. Einerseits ist das erfreulich, weil die Musik so vollständig zur Geltung kommt, aber andrerseits ist es hinderlich, wenn man beispielsweise Fahrrad fährt und nichts mehr um sich herum hört. Mir ist aufgefallen, dass der Ton beim Creative Zen X-Fi sehr laut aufgedreht werden kann. In einer ruhigen Umgebung ist die Lautstärke 1 bis 3 mehr als ausreichend. In geräuschvoller Umgebung (beispielsweise wenn man auf einem Motorroller fährt) sind die Stufen 6 bis 8 mehr als genug. Wenn man bedenkt, dass die Lautstärke bis auf Stufe 25 hochgedreht werden kann! Die Klangqualität ist so, wie man das von Creative erwarten darf: sehr hoch und mit der X-Fi Technik als Extra ausgestattet. Die unterstützten Audioformate sind MP3, WMA (DRM 10), AAC (M4A), WAVE und Audible.

Creative Zen X-Fi MP3-Player

Creative Zen X-Fi MP3-Player

Externer Lautsprecher des MP3-Player

Der Creative Zen X-Fi verfügt über einen externen Lautsprecher, dieser ähnelt äußerlich und im Umfang dem des Apple iPhone. Der Unterschied besteht darin, dass das iPhone zwei davon aufweist und der Creative X-Fi Player nur einen. Der zweite Unterschied liegt in der Qualität. Dieser Lautsprecher schneidet sehr bescheiden ab. Es ist mir nicht gelungen, Titel bestimmter Genres anständig wiederzugeben. In fast lautloser Umgebung scheint der externe Lautsprecher bei geringer Lautstärke Potenzial zu haben, aber wenn es etwas geräuschvoller wird und die Lautstärke aufgedreht wird, kann man die Klangqualität überhaupt nicht mit der beim Hauptkonkurrenten vergleichen. Viele Details, wie Töne und Bässe, gehen verloren und außerdem ist der Klang schrill. Ich habe mir das nicht mit Genuss anhören können. Es ist die Frage, ob das an meinem Gerät, an der Musikauswahl oder der Firmware liegt. Der externe Lautsprecher mag insofern dem des iPhone ähneln, in Sachen Musikqualität kommt er nicht an ihn heran.

 

Silikonhülle für den MP3-Player

Silikonhülle für den MP3-Player

Videos auf dem Creative Zen X-Fi wiedergeben

Der Zen ist auch dazu in der Lage Videos wiederzugeben. Die Übertragung und Umwandlung geschieht über die Creative Centrale Software. Sollte ein Videoformat nicht vom Media-Player unterstützt werden, wird es bei der Übertragung automatisch in ein Format, das schon unterstützt wird, umgewandelt. Das Display ist sehr klar und scharf und es ist überraschend erfreulich, ein Video darauf anzuschauen. Der Akku wird dann logischerweise etwas schneller verbraucht. Nachdem man ungefähr 3 Stunden Filme angeschaut hat, muss der Zen neu aufgeladen werden (laut Spezifikationen nach 5 Stunden). Natürlich sind die Standardmöglichkeiten zum Vor- und Zurückspulen eines Videos, Pause und Wiedergabe vorhanden, zusätzlich gibt es auch eine Option, um das Bild auf die gesamte Größe des Displays auszudehnen. Die unterstützten Videoformate sind WMV9, MPEG4, DivX und XviD (320 mal 240 Pixel).

Creative Zen X-Fi in Silikonhülle

Creative Zen X-Fi in Silikonhülle

Fotos auf dem Creative Zen X-Fi wiedergeben

Der Fotobetrachter funktioniert eigentlich genau so wie der Videomodus. Die Übertragung und Umwandlung geschieht über die Creative Centrale Software. Wenn ein Fotoformat nicht unterstützt wird, überträgt die Software es in ein passendes Format. Man kann die Anzeige des Fotos als Miniaturansicht oder in einer Liste auswählen. Die Fotos werden klar und naturgetreu auf dem Media-Player wiedergeben. Wenn man sich Fotos anschaut, kann man jederzeit einen Diavortrag starten, sogar mit Hintergrundmusik. Genau wie beim Videomodus, stehen eine Reihe Optionen zu Verfügung, wie Helligkeit usw. Jedes Foto kann als Hintergrundbild verwendet werden und sollte man es wünschen, kann man auch einige voreingestellte Optionen, wie einen Wärme- oder Kühlungsfilter, selektieren. Das unterstützte Fotoformat ist JPEG (bis 16,6 Megapixel).

 
 
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