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ATP GPS Photo Finder Mini Test | Navigation Routes

Veröffentlicht am: Tuesday, December 9th 2008                   Geschrieben von: Ilse Jurrien - Fotografie von: Mark Peters

ATP GPS Photo Finder Mini Test

Wie funktioniert der ATP GPS-Empfänger in der Praxis?

Jetzt, wo wir den GPS-Tracker und sein Zubehör ausführlich untersucht haben, wird es Zeit, den GPS-Fototracker in der Praxis zu testen. Zuerst muss man sich selbst davon überzeugen, dass die Uhrzeit auf der Digitalkamera richtig eingestellt ist. Für das GPS-Gerät selbst muss die Zeit nicht eingestellt werden. Man muss sich zudem bewusst sein, dass man die Fotos im JPEG-Format aufnimmt, andere Formate werden nämlich nicht vom ATP Photo Finder Mini unterstützt.

 

Unterwegs mit der ATP

U nterwegs habe ich regelmäßig auf die LED-Statusanzeige gesehen, um mich zu vergewissern, dass der GPS-Tracker auch wirklich Daten speichert. Da die gelbe Leuchte nur zweimal pro Minute blinkt, wenn Daten auf die Speicherkarte geschrieben werden, zweifelt man manchmal, ob die Route tatsächlich aufgezeichnet wird. Die integrierte SIFIII GPS-Antenne kann maximal Verbindungen zu 20 Satelliten herstellen und soll auf bis zu 25 Meter genau sein. In der Praxis habe ich mit dem Empfang und der Beibehaltung des GPS-Signals wenig Probleme gehabt, auch in dicht bewaldeten Gebieten ist der ATP Photo Finder Mini in der Lage, ein hinreichend starkes GPS-Signal zu empfangen.

ATP GPS Photo Finder Mini Test

 

ATP GPS Photo Finder Mini Test

Fotos taggen

N eugierig wie ich war, habe ich bei meiner Heimkehr das GPS-Gerät direkt mit der Docking Station verbunden. Das Menü, das anschießend erscheint, ist sehr klar. Wenn man die Fragen einfach mit Ja oder Nein beantwortet werden, findet man sich schnell zurecht. Die Fotos können über die Docking Station, ohne einen Computer zu verwenden, bequem „gegeotagged“ werden. Unter den 110 gemachten Fotos waren nur 38 Fotos, bei denen die GPS-Informationen erfolgreich aufgezeichnet wurden, also ungefähr bei einem Drittel. Und das ist schon etwas enttäuschend. Wenn man berücksichtigt, dass ich den GPS-Empfänger an meinem Hosenbund und die Digitalkamera um meinen Hals hängen hatte, kann es eigentlich nicht am Abstand der beiden Geräte untereinander gelegen haben.

 
 
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