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Nokia N96 Test | Einleitung

Veröffentlicht am: Sunday, November 9th 2008                   Geschrieben von: Casper van der Kaaij - Fotografie von: Mark Peters

Nokia N96 Handy Test

E s ist in letzter Zeit für die Hersteller immer schwerer geworden, mit innovativen Mobiltelefonen auf dem Markt Fuß zu fassen. Viele Handys sind hinsichtlich ihrer Funktionen austauschbar oder es bestehen nur sehr kleine Unterschiede zwischen dem jeweiligen Auslauf- und dem Nachfolgermodell. Das war vor einigen Jahren noch anders, schon aufgrund der Tatsache, dass die Mobiltelefone immer mehr Funktionen von anderen Geräten übernommen haben. Damals waren neue Modelle daher oft sehr unterschiedlich. Mit dem N95 verfügt Nokia über eine Erfolgsgeschichte, die später auch zur 8-GB-Version des N95 geführt hat. Im Grunde handelt es sich um dasselbe Handy, nur mit einem großen internen Speicher von, wie der Name schon vermuten lässt, 8 GB, einem etwas größeren Display und einer anderen Farbe als bei seinem Vorgänger. Was die Funktionen angeht, wies auch das N95 eigentlich schon sehr gute Spezifikationen auf, der Nachfolger ist quasi fast dasselbe Mobiltelefon, das in ein etwas anderes Gehäuse verpackt wurde.

Nokia N96 Test

Nokia hat bisher erst wenige Handys mit Touchscreen herausgebracht, aber vielleicht werden es in der Zukunft mehr werden. Im Augenblick macht uns das neugierig darauf, was Nokia uns mit dem N96 zu bieten hat und genau das wird sich im folgenden Produkttest herausstellen.

 

Nokia N96 Mobiltelefon

Nokia N96 Mobiltelefon

Erster Eindruck vom Nokia N96

Das Nokia N96 wird in einer schicken Verpackung geliefert. Das Handy ist auf der Oberseite abgebildet und außerdem wird dort der interne Speicher von 16 GB aufgeführt. Wenn man die Verpackung öffnet, findet man zunächst ein Foto des N96 vor. Wenn man das Foto umklappt, wird deutlich, dass überraschend viel Zubehör standardmäßig dazugeliefert wird. So befinden sich ein Ladegerät, ein Autoladegerät, ein Akku, ein Headset, ein Datenkabel, Anleitungshefte, Software und ein Kabel für den Anschluss des N96 an einen Fernseher in der Verpackung. Es wird, vielleicht bis auf eine Tasche, kein weiteres Zubehör mehr benötigt. Das Mobiltelefon selbst sieht ebenfalls ordentlich aus, allerdings ist es relativ groß. Das Nokia N96 kann, genau wie sein Vorgänger, in zwei Richtungen aufgeschoben werden. Wenn man es nach oben hin öffnet, werden die Standardtasten sichtbar und wenn man es nach unten hin aufschiebt, wird das Display automatisch gekippt und es kommen die Schnelltasten für Multimediaanwendungen zum Vorschein.

Nokia N96 Test

Nokia N96 Test

Nokia N96 Multimedia-Menü

Das Nokia N96 verwendet, wie alle Mobiltelefon der N-Serie, das Betriebssystem Symbian. Genauer gesagt: die Symbian S60 Edition 3. Wenn man die Menütaste betätigt, werden eine Reihe Ikonen eingeblendet. Sie sind zwar übersichtlich angeordnet, reichen aber ziemlich weit hinunter. Dadurch muss man gelegentlich ein wenig suchen, welche Option man gerade braucht, um etwas einstellen oder öffnen zu können. Aber mit ein bisschen Übung lässt sich die Symbian Software fraglos gut bedienen. Ein Vorteil von Symbian besteht darin, dass externe Software darunter installiert werden kann und dass die Verwendungsmöglichkeiten dadurch erweitert werden. Der Nachteil besteht jedoch darin, dass die Menüstruktur etwas komplizierter ist, da viel mehr Funktionen verfügbar sind. Abgesehen davon funktioniert es etwas langsamer als mit einem Standard-Betriebssystem, was sich vor allem beim Einschalten des Handys und beim Öffnen von Anwendungen zeigt. Das ist allerdings bei vielen Handys dieser Art, wie beim Windows Mobile, auch der Fall.

 

TV-Kabel

TV-Kabel

USB-Kabel

USB-Kabel

Autoladegerät

Autoladegerät

 
 
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