Samsung F480 Test | Handy Funktionen
Samsung TouchWiz Handydisplay
TFT LCD-Touchscreen
Einer der wichtigsten Bestandteile des Samsung TouchWiz ist natürlich das TFT LCD-Touchscreen-Display mit 262.144 Farben. Der Monitor weist Maße von 240 x 320 Pixeln auf und er ist wärmeempfindlich. Auf dem Gebiet der Präzision lässt sich ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zu früheren Touchscreen-Modellen von Samsung feststellen. Das Scrollen funktioniert einfach und der Monitor reagiert schnell und akkurat. Auch wenn man nicht daran gewöhnt ist, mit einem Tochscreen-Display zu arbeiten, dürfte man die Bedienung schon bald unter Kontrolle haben. Die fehlende Möglichkeit dazu, einen Stylus zu verwenden, ist daher auch überhaupt kein Problem. Dank des Feedback-Vibrationssignals hat man den Eindruck, dass tatsächlich etwas geschieht, wenn man eine Taste betätigt. Die Intensität dieser Vibration ist einstellbar, wenn man also eine starke Vibration nicht angenehm findet, muss man diese Option nicht unbedingt vollkommen abschalten. Über die Farbwiedergabe und die Helligkeit kann man kaum etwas Negatives anmerken. Der einzige Minuspunkt besteht darin, dass selbst gemachte Fotos auf dem Handydisplay etwas verpixelter angezeigt werden als auf dem PC.
Hauptmenü der Samsung F480
Benutzerfreundliche Menüteilung
Über die Funktionstaste „Menü” oder über das Schnellmenü gelangt man vom Standby-Modus in das Hauptmenü. Grafisch sieht es so aus, als werde das Display umgedreht und als betrachte man dann die Rückseite des Standby-Modus. Das Hauptmenü besteht aus zwölf bunten Ikonen auf einem schwarzen oder weißen Hintergrund, je nachdem welchen Stil man für das Hauptmenü eingestellt hat. Die Kombination dieser Ikonen, des schwarzen Hintergrunds und des Handydesigns sorgt dafür, dass das TouchWiz in Bezug auf sein Aussehen an das iPhone erinnert. Außerdem sind alle Einstellungen und Funktionen des Samsung F480, dank der klaren und logischen Menüaufteilung, bequem zu erreichen. Manchmal scheint Samsung ein wenig von der üblichen, vertrauten Menüaufteilung abzuweichen, die man beispielsweise Samsung G810 gewohnt ist, aber das TouchWiz ist dennoch übersichtlich und benutzerfreundlich. Die Auswahl eines Untermenüs wird von grafischen Effekten begleitet. Nicht nur diese visuellen Details sind ein nettes Extra der Benutzeroberfläche des Samsung TouchWiz, auch die Tastentöne fand ich bei diesem Gerät nicht störend. Wahrscheinlich deshalb, weil unterschiedliche Töne mit unterschiedlichen Aktionen verknüpft wurden, dadurch wird es nicht eintönig.
Samsung F480 Ladegerät
Samsung F480 USB-Kabel
Samsung F480 Ohrhörer
Samsung F480 TouchWiz Widgets
Widget-Arbeitsleiste
Das Samsung F480 verfügt über sogenannte Widgets, mit denen man den Startbildschirm des TouchWiz personalisieren kann. Verschiedene Ikonen befinden sich in einer Arbeitsleiste an der linken Seite des Touchscreen-Displays und können per Drag & Drop überall auf das Display gezogen werden. So erhält man beispielsweise Zugang zur Uhr, dem Fotoalbum, dem Musikplayer und den Telefonprofilen. Einzigartig an diesen Widgets ist die Tatsache, dass sie selbstständig funktionieren und nicht nur als Shortcut zu einem bestimmten Menü dienen. Man holt sich die Optionen buchstäblich auf den Startbildschirm und kann von dort aus Aktionen, wie die Wiedergabe von Musik oder die Einstellung des Hintergrunds, durchführen. Vier Widgets sind der Standard, darüber hinaus gibt es Platz für acht optionale Widgets, die unter Wiedergabeeinstellungen ein- oder ausgeschaltet werden können. Meiner Ansicht nach hätte ruhig noch etwas mehr Auswahl bestehen können, so habe ich beispielsweise ein Widget für den Wecker vermisst. Die gesamte Widget-Arbeitsleiste kann aus dem Bild geschoben werden, so dass man genau kontrollieren kann, was im Standby-Modus des TouchWiz zu sehen und zu tun ist.
Samsung F480 Audiooptionen
MP3-Player & FM-Radio
Im Hauptmenü des Samsung F480 wurde eine Ikone für den MP3-Player reserviert. Da der Akku des TouchWiz ziemlich lange durchhält, kann es nicht schaden, ab und zu Musik darauf zu übertragen. Sowohl mit als auch ohne Headset ist der Klang gut. Über den Equalizer, der direkt von der Benutzeroberfläche des MP3-Players aus zugänglich ist, kann der Klang optimiert werden. Außerdem ist es möglich, Wiedergabelisten zu erstellen und Musiktitel nach Künstler, Album oder Genre zu durchsuchen. Mit dem MP3-Player Widget kann man im Standy-Modus durch die Musikliste blättern und Titel wiedergeben, pausieren lassen oder ganz stoppen. Obendrein verfügt das Samsung F480 über ein FM-Radio, das man hören kann, wenn das Headset eingestöpselt ist. Wegen des FM-Rado Widgets braucht man das Menü quasi nicht mehr, außer wenn man beispielsweise Radiosender speichern oder die Titelerkennung verwenden möchte. Mit der Titelerkennung kann man den Künstler und Titel eines Liedes im Radio abfragen, indem man eine Tonprobe aufnimmt. Eine wunderbare Option, die inzwischen bei verschiedenen Mobiltelefonen integriert wurde.






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