Kapitel auswählen: 

ATP Photo Finder Test | Geotagging

Veröffentlicht am: Thursday, May 1st 2008                   Geschrieben von: Ilse Jurrien - Fotografie von: Mark Peters

GPS-Satelliten

GPS-Satelliten

GPS-Signal

Bevor man damit anfangen kann, eine Route zusammenzustellen und Fotos zu machen, muss der Photo Finder zunächst ein hinreichend starkes GPS-Signal empfangen. Das ist ein automatischer Prozess, den man nicht beeinflussen kann, abgesehen von der Tatsache, dass man am besten einen unverbauten Ort unter freiem Himmel aufsucht. Außerdem kann man die Positionierung der GPS-Antenne optimieren, indem man die linke Seite nach oben hält, dadurch kann der Empfang eines ausreichend starken GPS-Signals begünstigt werden. Laut ATP soll dieser Vorgang ungefähr 45 Sekunden in Anspruch nehmen. Bei mir hat die Zeit ziemlich stark variiert, aber meist musste ich eher mit einigen Minuten rechnen. Manchmal hat der ATP Photo Finder es überhaupt nicht hinbekommen, mit ausreichend vielen GPS-Satelliten eine Verbindung herzustellen. Ich habe schon mehrere GPS-Empfänger an derselben Stelle getestet, dabei habe ich aber noch nie so große Probleme erlebt, ein ausreichend starkes GPS-Signal zu empfangen. Ein enttäuschender Auftakt, schließlich möchte man nicht jedes Mal 10 Minuten Vorarbeit leisten müssen, bis man mit der Route anfangen kann.

Foto Geotagging

Foto Geotagging

Synchronisierung mit einer Digitalkamera

Wenn der ATP Photo Finder schließlich ein hinreichend starkes GPS-Signal empfangen hat, habe ich die Uhr meiner Digitalkamera auf die des GPS-Fototrackers abgestimmt. Auf diese Weise kann das GPS-Gerät die Fotos „taggen”, d.h. die Route registrieren und sich gleichzeitig merken, wo und wann die dazugehörigen Fotos aufgenommen wurden. Nachdem die Uhren aufeinander abgestimmt waren, konnte ich mit meiner Route beginnen. Unterwegs kam es bedauerlicherweise noch mehrmals vor, dass ich wieder auf den Empfang des GPS-Signals warten musste. Leider ertönt dann kein Piepton, aber vielleicht ist das auch besser so, weil man ansonsten ein andauerndes Piepen hören würde... Die Informationen werden auf dem Display wiedergegeben, wenn man also gelegentlich eine Hand vor das Display hält, kann man sie noch ablesen... Zwar möchte man das eigentlich nicht ständig machen müssen, aber wenn man sicher sein möchte, dass die GPS-Daten der Fotos gespeichert werden, muss man beim ATP Photo Finder schon regelmäßig checken, ob man noch ein hinreichend starkes GPS-Signal empfängt, sonst könnte man bei der Rückkehr nach Hause eine große Enttäuschung erleben.

 

Fotos übertragen

N achdem ich ein paar Fotos aufgenommen hatte, habe ich die SD-Karte der Kamera in den Photo Finder eingesetzt. Es wird dann automatisch gefragt, ob man die GPS-Daten mit den JPEG-Dateien verknüpfen möchte. Das ist ein schneller und einfacher Vorgang. Der ATP Photo Finder funktioniert mit allen bekannten Digitalkameramarken. Eine Kompatibilitätsliste wurde der Gebrauchanweisung beigefügt, allerdings ist sie ziemlich veraltet. Meine Digitalkamera wurde beispielsweise nicht in der Gebrauchsanweisung aufgeführt, aber es funktionierte trotzdem mit ihr. Von der Marke Canon wurde überhaupt keine Modellliste aufgestellt, aber auf der Verpackung wird verkündet, dass diese Kameras mit dem ATP Photo Finder funktionieren sollten.

ATP Photo Finder Test

 
 
login
email address email address