Samsung F700 Test | Menü & Kamera
Samsung F700 Menü
S amsung verwendet, wie schon erwähnt, beim F700 Smartphone ein eigenes Betriebssystem. Nachdem man das Mobiltelefon eingeschaltet hat, sieht man auf dem Hauptschirm, abgesehen vom Datum und der Uhrzeit, drei Ikonen: eine für das Menü, eine zur Anzeige der Tastenfelder auf dem Touchscreen-Display und eine, über die man zu den zuletzt aufgerufenen Dateien kommt. In der Mitte sieht man außerdem ein blinkendes Viereck, wenn man darauf drückt, werden vier Schnelltasten eingeblendet. Das fand ich persönlich sehr praktisch, beispielsweise wenn ich schnell zu meinen Nachrichten oder zum Internetbrowser kommen wollte, aber das gibt es bei anderen Mobiltelefonen natürlich auch. Das Menü selbst besteht aus zwölf Piktogrammen. Wenn man seinen Finger über das Touchscreen-Display bewegt, sieht man, dass sich ein horizontaler und ein vertikaler Streifen mitbewegen, dadurch wirkt das Menü ausgesprochen interaktiv.
Kippbarer Bildschirm
W enn man das Mobiltelefon aufschiebt, wird der Monitor automatisch gekippt. Ich fand das nur beim Schreiben von SMS praktisch. Wenn man nämlich beispielsweise bei gekipptem Monitor durch die Einstellungen blättert, indem man den Finger von oben nach unten bewegt, verfügt man nur über drei Optionen und kann sehr schnell blättern. Wenn man das mit 10 Optionen versucht und beispielsweise zur sechsten davon gelangen möchte, ist das fast nicht zu machen. Zum Betrachten von Fotos ist das Samsung F700 Mobiltelefon sehr gut geeignet. Man wählt das Menü Meine Dateien und anschließend die einzelnen Bilder aus, die werden dann auf dem Display wiedergegeben. Wenn man durch die Fotos zu blättern möchte, bewegt man einfach den Finger über den Monitor.
Samsung F700 Digitalkamera
5-Megapixel Digitalkamera
Das Samsung F700 ist mit zwei Digitalkameras ausgestattet. An der Vorderseite befindet sich eine kleine VGA-Kamera, die vorrangig für Videogespräche gedacht ist. Die andere Kamera, auf der Rückseite, ist selbstverständlich etwas umfassender. Die 3,0-Megapixel-Kamera verfügt sowohl über einen Autofokus als auch über einen Blitz und man kann schöne Fotos damit machen. Der Nachteil besteht jedoch darin, dass die Kamera, wegen der deutlich spürbaren Auslöseverzögerung, relativ langsam ist. Manchmal konnte ich deswegen nicht das festhalten, was ich wollte, weil ich entweder das Mobiltelefon bewegt habe, bevor es vollständig einsatzbereit war oder weil das Motiv schon aus dem Bild verschwunden war, bis es mir gelang den Auslöser zu betätigen. Der Blitz weist einen recht begrenzten effektiven Bereich auf, tatsächlich handelt es sich um eine LED, an Stelle eines Blitzlichts. Trotzdem ist der Nutzen eines internen Blitzes durchaus gegeben, wenngleich ich ihn persönlich selten verwendet habe. Besonders wenn man aus etwas größerer Entfernung ein Objekt fotografieren möchte, führt ein solcher Blitz häufig zu ungewünschten Effekten.
Samsung F700 Kameraeinstellungen
Samsung F700 Fotoeffekten
Um die Kameraeinstellungen anpassen zu können, werden bei der Aufnahme von Fotos eine Reihe Piktogramme auf dem Bildschirm eingeblendet. Der Blitz und der Selbstauslöser können leicht ein- und ausgeschaltet werden, indem man beim Fotografieren die gewünschte Ikone antippt. Außerdem ist es möglich, Fotos in Schwarzweiß, als Negativ oder mit Sepia-Effekt aufzunehmen. Die übrigen Einstellungen, wie die ISO-Werte, die Qualität der Fotos und das Abschalten des Autofokus, sind auch im normalen Menü anzutreffen.






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