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Garmin GPSmap 60CSx Test | Einleitung

Veröffentlicht am: Thursday, April 10th 2008                   Geschrieben von: Ilse Jurrien - Fotografie von: Mark Peters

Garmin 60CSx Bericht

D ie Firma Garmin produziert Navigations- und Kommunikations-produkte für Verbraucher, die Luftfahrt und die Marine. Die Firma wurde 1989 unter dem Namen ProNav gegründet. Nachdem sie 1991 diesen Namen ablegen musste, wurde die Bezeichnung Garmin eingeführt, dabei handelt es sich um eine Kombination der ersten drei Buchstaben des Vornamens der beiden Gründer: Gary Burrell und Min Kao. Mittlerweile hat die Firma eine Vielzahl GPS-Empfänger auf den Markt gebracht. Darunter auch den Garmin GPSmap 60CSx, einen GPS-Empfänger, der an der Spitze des Garmin-Handheldsegments angesiedelt und auf Verbraucher ausgerichtet ist. Der Garmin 60CSx weist ein wasserdichtes Gehäuse auf, er ist unter anderem mit einem integrierten SiRF-Empfänger, einem Barometer/Höhenmesser, einem Kompass und einer Basiskarte ausgestattet. Darüber hinaus verfügt der GPSmap 60CSx über ein relativ großes TFT-Farbdisplay und eine microSD-Kart, auf der man die Routen speichern kann.

Garmin GPSmap 60CSx Test

 

Garmin GPS-Navigation für draußen

Garmin GPS-Navigation für draußen

Über GPS: Global Position System

GPS ist die Abkürzung für Global Positioning System, das ist eigentlich nichts anderes als ein Navigationssystem, das über Satelliten funktioniert. Ursprünglich wurde GPS, mit einem Netzwerk von 24 Satelliten, ausschließlich für militärische Zwecke eingesetzt. In den 1980er Jahren wurde GPS auch für Verbraucher zugänglich gemacht. Der Vorteil von GPS besteht darin, dass es überall in der Welt, bei jedweden Wetterverhältnissen und zu jeder Zeit funktioniert. GPS-Satelliten umkreisen zweimal am Tag, in einer sehr präzisen Umlaufbahn unseren Planeten und geben Signalinformationen an die Erde durch. GPS-Empfänger nehmen diese Informationen auf und können auf diese Weise sehr genau die aktuelle Position berechnen. Eine 2D-Position kann schon mit drei Satelliten berechnet werden. Um eine 3D-Position durchgeben zu können, muss der GPS-Empfänger mindestens mit 4 Satelliten verbunden sein. Wenn der GPS-Empfänger die aktuelle Position bestimmt hat, ist der GPS-Empfänger gleichzeitig dazu in der Lage, Daten wie Geschwindigkeit, Höhe, Entfernung zum Bestimmungsort und Sonnenauf- bzw. -untergangszeit anzugeben.

Garmin GPSmap 60CSx Test

Garmin GPSmap 60CSx Test

Garmin 60CSx Design & Verpackung

Wenn man den Garmin GPSmap 60CSx zur Hand nimmt, merkt man gleich, dass man es mit einem qualitativ hochwertigen Produkt zu tun hat. Das wasserdichte und erschütterungsfeste Gehäuse fühlt sich nicht nur solide an, es liegt auch gut in der Hand. Das große TFT-Display im Format 3,6 cm x 5,6 cm fällt sofort auf, es handelt sich um einen hoch auflösenden, reflektierenden TFT-Bildschirm mit 256 Farben. Der Garmin GPS-Empfänger ist mit seinen Maßen von 6,1 x 15,5 x 3,3 cm zu groß, um ihn in die Hosentasche zu stecken. Aber dafür hat Garmin eine gute Lösung gefunden; es wird ein Gürtelclip dazu geliefert, der über ein einfaches, aber gut funktionierendes Einrastsystem an der Hose befestigt werden kann. Persönlich habe ich den Gürtelclip als gute Ergänzung empfunden, da man ohnehin nicht ständig auf den GPS-Empfänger zu schauen braucht und ich beim Gehen meine Hände gerne frei habe, daher habe ich diesen Gürtelclip häufig verwendet. Abgesehen von einem Gürtelclip, wird der Garmin 60CSx mit einer 64MB microSD-Speicherkarte, einem USB-Kabel, einer Gebrauchsanweisung, einer Kurzanleitung, der Sofware MapSource Trip & Waypoint Manager und einem Handgelenkriemen ausgeliefert. Das einzige, was ich vermisst habe, waren zwei AA-Batterien. Ich also los zur nächstgelegenen Tankstelle, die konnte ich auch ohne funktionierendes GPS-System noch finden...

 
 
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