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Verbraucher entscheiden sich für Smartphone | Fazit

Veröffentlicht am: Sunday, March 16th 2008                   Geschrieben von: Laurens van Aggelen - Fotografie von: Dennis Hissink

Preis für Smartphones

O bwohl man erwarten sollte, dass mit dem Verschwinden von Vergünstigungen bei den Providern, durch die man sich früher für wenig Geld ein teueres Handy zulegen konnte, der Verkauf von Luxusgeräten abnimmt, zeigt sich, laut Moons, das Gegenteil. „Die Verbraucher, die durch den Wegfall dieser Vergünstigungen den vollen Preis bezahlen müssen, denken jetzt länger nach, bevor sie sich für ein Gerät entscheiden, das am besten zu ihren Bedürfnissen passt. Die Folgen, die wir feststellen, sind, dass man sich dann letztlich für mehr Features entscheidet und dass man durchaus bereit ist, mehr dafür zu bezahlen.“ Mark Moons ließ uns wissen, dass die Preise für Smartphones im Jahr 2008 sogar noch etwas steigen werden. Aber trotzdem erwartet er, dass nicht nur Geschäftskunden, sondern auch Privatnutzer sich immer häufiger ein Smartphone zulegen werden. Moons: „In der nächsten Zeit werden wir bei der Entwicklung dieser Geräte dem Design und der zusätzlichen Funktionalität noch mehr Aufmerksamkeit widmen.”

Verbraucher entscheiden sich für Smartphone

 

Mobiltelefon Benutzeroberfläche

Mobiltelefon Benutzeroberfläche

HTC Smartphone Entwicklung

Im Jahr 2008 soll bei HTC auch der Benutzerfreundlichkeit der Geräte, die immer mehr ermöglicht, mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. „Für uns wird 2008 das Jahr der Benutzeroberfläche, wobei wir alles daransetzen wollen, um die Bedienung der Geräte noch bequemer zu machen. Dabei werden noch häufiger Touchsceens und Bewegungssensoren zum Einsatz kommen.” Von HP haben wir kürzlich gehört, dass die Anzahl Benutzer, die einen Touchscreen bevorzugt, ungefähr der Anzahl Benutzer entspricht, die lieber eine QWERTY-Tastatur verwendet. Es hängt dabei oft auch von deren Umsetzung ab. Ideal ist es deshalb, wenn beide Möglichkeiten bei einem Gerät vorhanden sind.

Handys im Fusion-Segment

Handys im Fusion-Segment

Samsung Handy Entwicklung

Paul Wilkens von Samsung ist andere Meinung als Mark Moons von HTC, wenn es um Verbraucherentscheidungen geht. „Wir stellen fest, dass immer mehr Benutzer mehr als ein Gerät verwenden möchten. Dabei zeigt sich, dass sich viele Verbraucher dazu entschließen, beispielsweise am Wochenende mit einem anderen Gerät zu telefonieren als unter der Woche, wenn das Gerät für mehrere Zwecke benutzt wird. Aus diesem Grund sind wir davon überzeugt, dass es auch Platz für ein „Fusion-Segment” gibt. Dabei handelt es sich um leichte, handliche Geräte, die sich von Verbrauchergeräten dadurch unterscheiden, dass sie mit einer Messaging-Funktionalität ausgestattet sind. Der Benutzer braucht also in der Freizeit nicht mehr mit einem (häufig größeren) Businessgerät unterwegs zu sein.” Ein Beispiel für ein solches Handy, das gut in dieses Segment passt, ist das Samsung i620. Ein aufregendes Handy mit Schiebemechanismus in Weiß und grellem Rosa, das über Windows Mobile als Betriebssystem und Push-E-Mail verfügt. Ein Gerät mit dem man als Verbraucher, dank der attraktiven Formgebung, gern gesehen werden möchte.

 

Garmin Smartphone

Garmin Smartphone

Garmin Nüvifone

Nokia Smartphone

Nokia Smartphone

Nokia N96

Sony Ericsson Smartphone

Sony Ericsson Smartphone

Sony Ericsson Xperia X1

 

Fazit: Smartphone oder ein reguläres Mobiltelefon?

Fazit: Smartphone oder ein reguläres Mobiltelefon?

W ir können bestätigen, dass es manchmal erfreulicher sein kann, beispielsweise am Wochenende oder im Urlaub, über ein angenehm leichtes und kompaktes Gerät zu verfügen. Ein Mobiltelefon, das darüber hinaus attraktiv aussieht. Die Frage ist jedoch, ob man in Augenblicken, in denen man ein solches Gerät mitnimmt, nicht die vielen Funktionen vermisst, die einem unter der Woche beim Smartphone zur Verfügung stehen. Besonders im Urlaub ist es ideal, seine E-Mails schnell einmal checken bzw. beantworten zu können. Das geht zwar auch mit etwas umfangreicheren Handys, aber deren Bedienung ist häufig erheblich unkomfortabler. Es hängt deshalb vor allem davon ab, ob man ein Benutzer ist, dem Design wichtiger ist oder ob man mehr Wert auf die vielen Möglichkeiten des Smartphones legt. Für Unentschlossene gibt es natürlich noch die Fusion-Geräte, die Paul Wilkens beschrieben hat. Fest steht jedenfalls, dass die Hersteller alles tun, um das Smartphone für Verbraucher so attraktiv wie möglich zu machen. Manchmal muss man als Benutzer daher einige Zugeständnisse machen, indem man sich beispielsweise für ein kleineres Display entscheidet, so dass das Gerät auch am Wochenende kein schwerer Ballast in der Tasche ist.

 
 
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