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Verbraucher entscheiden sich für Smartphone | Einleitung

Veröffentlicht am: Sunday, March 16th 2008                   Geschrieben von: Laurens van Aggelen - Fotografie von: Mark Peters

Smartphone

M obiltelefone bieten immer mehr Funktionalität. Für eine wachsende Käufergruppe scheint Telefonieren beinahe weniger wichtig geworden zu sein als beispielsweise der Verwendung von E-Mail, Internet, Digitalkamera und Navigationsmöglichkeiten. Die Verbraucher scheinen somit reif für das Smartphone zu sein, das nicht umsonst von Nokia als Multimediacomputer bezeichnet wird.

Verbraucher entscheiden sich für Smartphone

 

Nokia Smartphone

Nokia Smartphone

Nokia Communicator Multimediacomputer

Das Nokia Communicator, der Urahn aller Smartphones, hat im Laufe seines elfjährigen Bestehens das Aussehen schon mehrfach grundlegend gewechselt. Das Gerät war schon in den Anfangsjahren seiner Zeit weit voraus. Trotzdem ist es immer ein Gerät geblieben, dass auf Businesskunden zugeschnitten war. Die ersten Geräte fielen außerdem durch ihr beträchtliches Gewicht und ihren hohen Preis auf. Dass die Hersteller lange Zeit vor allem an Geschäftskunden festgehalten haben, sieht man gut an den vielen Smartphone-Modellen, die beispielsweise nicht mit einer integrierten Digitalkamera ausgestattet waren. Im Geschäftsleben waren solche Funktionen nämlich weniger erwünscht. Trotzdem scheint sich eine Trendwende zu vollziehen. Der beste Beweis dafür ist wahrscheinlich das Nokia E90 Communicator. Dieses Schweizer Taschenmesser unter den Smartphones bietet, abgesehen von einer Fülle an Möglichkeiten, die Verbraucher sehr reizvoll finden, sehr viele Funktionen für Businesskunden. Das Betrachten von Videoclips war bei einem Mobiltelefon selten so schön, wie bei diesem, und auch das Spielen von Games ist, dank des großen, kontrastreichen Displays, zu einer wahren Augenweide geworden.

Mobiltelefon Trend

Mobiltelefon Trend

Smartphone ein Trendhandy

Seit einiger Zeit sind Mobiltelefone auch Modeprodukte, mit denen man gesehen werden möchte. Oder, wie Paul Wilkens, der Sales & Marketingdirektor der Telecom-Abteilung von Samsung Electronics Benelux, es kürzlich bei einer Produkteinführung in London so schön formuliert hat: „Verbraucher, die das Handy aus der Innentasche nehmen und neben ihren Cappuccino legen, möchten damit etwas von sich selbst zeigen.” Dieser Trend wird sicher dazu beigetragen haben, dass Smartphones immer besser und vor allem modischer aussehen. Nichtsdestotrotz wird das normale Mobiltelefon dem Smartphone immer mehr Platz machen, so glaubt man bei HTC. „Das Smartphone ist reif für die breiteste Verbraucherakzeptanz”, behauptet Mark Moons, Country Manager Benelux van HTC. „Zunächst waren BlackBerrys und unsere eigenen HTC-Smartphones Geräte, die von Verbrauchern als Zweitgeräte gekauft wurden. Jetzt sieht man immer mehr Verbraucher, die ein All-in-One-Gerät wünschen und parallel dazu kein zusätzliches Gerät mehr möchten. Wir stellen dementsprechend fest, dass die steigenden Verkaufszahlen bei Smartphones tatsächlich zu Lasten des Verkaufs „normaler Mobiltelefone“ geht“, ergänzt Moons.

 
 
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